Rand

Chronik

Und so begann es:
Obwohl 1948 als das eigentliche Gründungsjahr des Chores gilt, reichen die Anfänge gemeinsamen Gesanges bis in das Jahr 1946 zurück. Die Jahre des 2.Weltkrieges, für die der Ausspruch: “ Inter arma silent musae “(Zwischen den Waffen schweigen die Musen...) zur furchtbaren Wirklichkeit wurde, ließen nach dem Zusammenbruch der faschistischen Diktatur den Wunsch nach gemeinsamer laienkünstlerischer Betätigung um so stärker werden. So fanden sich im Jahre 1946 über 100 Sängerinnen und Sänger aller Altersstufen zu künstlerischer Tätigkeit zusammen. Volkschor nannte sich diese neue Chorgemeinschaft, die sich aus gemischtem und dem darin enthaltenen Männerchor zusammensetzte. Alle Chormitglieder verband die Freude am Lied und die Lust zu gemeinsamen Singen, wie es im Erzgebirge seit Jahrhunderten Tradition ist. Schon nach verhältnißmäsig kurzer Zeit war ein Leistungsanstieg unverkennbar. Am 25.April 1947 kam es zum ersten öffentlichen Auftreten des Chores.(s.Kopie) Im Mai des Jahres 1948 wurde aus dem Volkschor der Heimatchor Marienberg. Am 8.08.1948 belegte unser Chor beim Landesausscheid in der Kategorie “ Gemischte Chöre” in der Kongreßhalle zu Leipzig den 1.Platz. Dabei wurden so renomierte Gruppen, wie die Chöre aus Dresden und Leipzig auf die Plätze verwiesen. In der Folgezeit wurde ein Repertoire erarbeitet, das neben der Pflege des deutschen Liedgutes auch Werke großer Meister beinhaltet. Dies ist auch bis zur heutigen Zeit so geblieben.

Die Erfolge des Heimatchores Marienberg, die er in vielen Auftritten unter Beweis stellte, sind zum großen Teil ein Verdienst von Walter Seifert. Er, der von Anfang an dem Chor vorsteht, der seitdem in unermüdlicher Ausdauer und unter Verzicht auf so manche freie Stunde dem Chor in dieser Tätigkeit bis zu seinem 80. Geburtstag treugeblieben ist, hat es verstanden, das Liedgut so zu interpredieren, die Übungsstunden so zu gestalten, dass es möglich wurde, auch schwierige Chorsätze in kurzer Zeit einzuüben und jeden Auftritt zu einem Erfolg werden zu lassen. Ohne den Spiritus rector, ohne eine solche Ausstrahlung auf die Chorgemeinschaft, wäre eine solche Leistung, wäre ein solch umfangreiches Liedgut nicht darzubieten. Eine wichtige Grundlage für die Erfolge des Chores, auch heute noch, ist die Bereitschaft aller Chormitglieder, ihr Bestes zu geben, nicht nur in den Veranstaltungen, sondern auch in den immer gut besuchten Übungsstunden.

1952 - 1956

28. Juni 1952  -  20.00 Uhr in der Stadthalle Marienberg - Großer Heimatabend u.a. mit dem Heimatchor Marienberg. Die Darbietung des Chores wurde mit lang anhaltendem Beifall begleitet.
21. Mai 1956 - 15.00 Uhr Pobershau - Konzert am “Katzenstein” 100 Sängerinnen.

21. Mai 1956 - 15.00 Uhr Pobershau
 - Konzert am “Katzenstein” 100 Sängerinnen.

28. Juni 1952  -  20.00 Uhr in der Stadthalle Marienberg - Großer Heimatabend u.a. mit dem Heimatchor Marienberg. Die Darbietung des Chores wurde mit lang anhaltendem Beifall begleitet.

20. Mai 1962 - Marienberg - Die Darbietung des Heimatchores zur Eröffnung des Kreis- Turn- und Sportfestes trug wesentlich dazu bei, der Veranstaltung eine würdige und feierliche Note zu verleihen.

20. Mai 1962 - Marienberg - Die Darbietung des Heimatchores zur Eröffnung des Kreis- Turn- und Sportfestes trug wesentlich dazu bei, der Veranstaltung eine würdige und feierliche Note zu verleihen.

Das Bild zeigt(von links) Bürgermeister Gottfried Braune, den Vorsitzenden des Chores Walter Roßner und Chorleiter Walter Seifert.

Das Bild zeigt(von links) Bürgermeister Gottfried Braune, den Vorsitzenden des Chores Walter Roßner und Chorleiter Walter Seifert.

Der Heimatchor Marienberg - ein Klangkörper,
der schon seit 1948 die Menschen mit seinen Konzerten,
auf hohem Niveau dargeboten, begeistert.

Chronik

1948

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