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Zum dritten Mal trafen sich die “De Dreihdanzers ut Lingen e.V.“ und der Heimatchor Marienberg e.V., zwei Volkskunstvereine der Partnerstädte Lingen und Marienberg, um gemeinsam die jahrelange Städtepartnerschaft weiter mit Leben auszufüllen. Den Rahmen unseres Besuches vom 02. bis 04. Oktober 2015 bildeten die Feierlichkeiten der Stadt Lingen anlässlich des Jahrestages „25. Jahre deutsche Einheit“, an denen die beiden Vereine eingeladen waren und mitwirkten. Den Auftakt bildete der Ökumenische Gottesdienst in der evangelisch reformierten Kirche, anschließend waren die beiden Vereine geladene Gäste zum offiziellen Jubiläums-Festakt im Neuen Rathaus Lingen. Den Festvortrag in beiden Veranstaltungen hielt der Fernsehjournalist Constantin Hoffmann, Autor des Buches „Ich musste raus“, der zum einen über seine persönlichen Erfahrungen in der DDR bis zu seiner Ausreise und seiner Rückkehr nach der Einheit Deutschlands berichtete und zum anderen über das Thema „Sehnsucht nach der DDR?“ referierte und dabei auch sorgenvoll auf die aktuellen Ereignisse in den neuen Bundesländer blickte. Die musikalische Umrahmung des Festaktes wurde durch den Heimatchor Marienberg e.V. gestaltet. In seiner Festrede betonte der Oberbürgermeister der Stadt Lingen, Dieter Krone, dass ohne die Wiedervereinigung keine Städtepartnerschaften mit Marienberg und der polnischen Stadt Bielawa möglich gewesen wären und diese Städte mittlerweile tiefe Freundschaften verbindet. Im Anschluss führte der Stadtarchivar Dr. Mirco Crabus in die neue Ausstellung im Rathausfoyer ein, die anhand von Zeitdokumenten wiederspiegelt, wie die Menschen in Marienberg die politische Wende miterzwangen und wie diese Ereignisse in Lingen wahrgenommen wurden. Auf die originale Schärpe eines Ordners der Demonstrationen dieser Zeit mit der Aufschrift „Keine Gewalt“, einer Leihgabe des Stadtarchivs Marienberg, machte er besonders aufmerksam.

Am Nachmittag wurde im Haus der Vereine im Lingener Ortsteil Clusorth-Bramhar ein buntes Programm mit den Auftritten der verschiedenen Tanzgruppen der „De Dreihdanzers“ und den Sängerinnen und Sänger des Heimatchores Marienberg gestaltet. Den Abschluss des Feiertages bildete am Abend der Besuch des „Großes Sinfoniekonzertes“ im Theater an der Wilhelmshöhe mit der Aufführung des Nagel-Liedoratorium über Dietrich Bonhöfer und der 9. Sinfonie von Ludwig v. Beethoven mit der Schiller-Ode „Freude, schöner Götter-funken“.
Die wenige Zeit, die für die beiden befreundeten Vereine blieb, wurde bei der Begrüßung am Freitagabend und den gemeinsamen Mahlzeiten für viele Gespräche, für das gemeinsame Singen und Tanzen und das weitere Kennenlernen genutzt.

Die Sängerinnen und Sänger des Heimatchores bedanken sich herzlich bei den Stadtverwaltungen Lingen und Marienberg für die großzügige Unterstützung und bei der Firma Katzenstein Reisen und unserem Busfahrer Jan für die sichere Fahrt.
Was der Oberbürgermeister der Stadt Lingen in seiner Festrede betonte, dass aus den Partnerschaften im Laufe der Zeit Freundschaften entstanden, trifft für die Mitglieder der beiden Vereine zu. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit unseren Freunden aus Lingen in Marienberg im Jahr 2017!

Holger Hiemann

2015

Besuch bei Freunden

Der Heimatchor Marienberg - ein Klangkörper,
der schon seit 1948 die Menschen mit seinen Konzerten,
auf hohem Niveau dargeboten, begeistert.

2015 - 2016

Ausfahrt nach Prag am 11.09.2016

Am Sonnabend, 11. September 2016, gegen 08.00 Uhr starteten wir mit „Katzenstein-Reisen“ und unserem persönlichen Reiseleiter Wolfgang Hagemann, zur Chorausfahrt in die goldene Stadt Prag. Erstes Ziel der Stadtbesichtigung war ein Besuch auf der Prager Burg. Wir hatten Glück und konnten die stündliche Wachablösung miterleben. Unsere ortskundige Reiseleiterin, erklärte uns die größte Burganlage Europas, die heute Sitz des Präsidenten der Tschechischen Republik ist.

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Über die Kleinseite und die Karlsbrücke führte sie uns in das historische Zentrum der über 1000 Jahre alten Stadt. Es war eine große Wegstrecke durch die Prager Altstadt bis zum Restaurant, in dem unser Mittagessen bestellt war. Kein Wunder also, dass es Gertraude bei der Hitze (mitten im Großstadtverkehr) schwindlig wurde. Zum Glück waren Steffen und Silke zur Stelle. Das Mittagessen war nicht der „Brüller“, kam aber zu rechten Zeit.Auf dem Wenzelplatz waren wir zur vollen Stunde und konnten uns die berühmte Uhr mit den 12 Apostel anschauen. Eine Chorausfahrt ohne einen kleinen musikalischen Auftritt, undenkbar! In der St. Nikolaus Kirche konnten wir 2 Lieder den erstaunten und begeisterten Besuchern vortrag en.Den Abschluss des Prag-Besuches bildete eine Schiffsrundfahrt auf der Moldau. Endlich mal die Beine hochlegen!Eine schöne, wenn auch manchmal anstrengende Chorausfahrt ging am späten Abend in der Heimat zu Ende

Holger Hiemann 

2016

Das Treffen 2017 in Marienberg wurde verschoben, da der Verein in Lingen im Oktober diesen Jahres sein  25-jähriges Jubiläum feiert.

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